Zweieinhalb Jahre gemeinsame Arbeit im tri-medialen Projekt „Tanzschatz Ingeborg Heinrichsen“ liegen hinter den Mitgliedern im Projektteam. Der Verein für Volkslied und Volksmusik und der Arbeitskreis Zukunft Volkstanz haben mit viel Engagement ein beispielhaftes Projekt gestemmt, bei dem ein Buch mit Tanzbeschreibungen und Noten, eine Doppel-CD und Tanz-Videos entstanden sind.
Maria Karwinsky vom Freisinger Tanzkreis hat u.a. über 200 Schrittzeichnungen zum Tanzschatz von Ingeborg Heinrichsen gemacht. Sie freut sich über den Videotermin mit dem Volkstanzkreis Innsbruck am 1. August in Geretsried. „Es ist toll, dass die Paten unseres Projektes ihren Patentanz für unsere Videos einstudieren. Die Innsbrucker haben sich den Gerolzrieder Auenwalzer ausgesucht.“ Projektleiterin Carmen E. Kühnl lädt alle Patinnen und Paten ein, dem Beispiel der Innsbrucker zu folgen. „Alle, die eine Patenschaft für einen von Ingeborgs Tänzen übernommen haben, tragen dazu bei, diese Choreographien an Jung und Alt weiterzugeben.

Genau das ist das Ziel der Herausgeber von ‚Bairisch Tanz’n zwischen Tradition und Geselligkeit’.“ Die VVV-Vorsitzende erläutert: „Diese Form der Unterstützung ist für uns genauso wichtig wie die finanzielle Förderung durch institutionelle Zuschussgeber oder die Schirmherrschaft durch S.K.H. Herzog Max Emanuel in Bayern, dem Ururenkel von Herzog Max – dem Zithermaxl.“ Auf acht Kompositionen von ihm hat Ingeborg Heinrichsen Figurentänze geschaffen.

v.l. Gerhard Böhm hat alle Tanz-Videos aufgenommen; Carmen E. Kühnl, VVV-Vorsitzende und Projektleiterin; die Choreographin Ingeborg Heinrichsen,Werner Grimmeiß vom Isartaler Tanzkreis, Maria Karwinsky vom Freisinger Tanzkreis
Der Münchner Tanzkreis Thomas Morus zeigt den Figurentanz zur Leopoldinenpolka von Herzog Max. In der Bildmitte tanzt die Choreographin Ingeborg Heinrichsen (83) mit Maria Karwinsky.
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